27. Dezember 2011
Repost – weils so wahr ist:
The first symptom of the process of our killing our dreams is the lack of time. The busiest people I have known in my life always have time enough to do everything. Those who do nothing are always tired and pay no attention to the little amount of work they are required to do. They complain constantly that the day is too short. The truth is, they are afraid to fight the Good Fight.
The second symptom of the death of our dreams lies in our certainties. Because we don’t want to see life as a grand adventure, we begin to think of ourselves as wise and fair and correct in asking so little of life. We look beyond the walls of our day-to-day existence, and we hear the sound of lances breaking, we smell the dust and the sweat, and we see the great defeats and the fire in the eyes of the warriors. But we never see the delight, the immense delight in the hearts of those who are engaged in the battle. For them, neither victory nor defeat is important; what’s important is only that they are fighting the Good Fight.
And, finally, the third symptom of the passing of our dreams is peace. Life becomes a Sunday afternoon; we ask for nothing grand, and we cease to demand anything more than we are willing to give. In that state, we think of ourselves as being mature; we put aside the fantasies of our youth, and we seek personal and professional achievement. We are surprised when people our age say that they still want this or that out of life. But really, deep in our hearts, we know that what has happened is that we have renounced the battle for our dreams – we have refused to fight the Good Fight.
When we renounce our dreams and find peace, we go through a short period of tranquility. But the dead dreams begin to rot within us and to infect our entire being.
We become cruel to those around us, and then we begin to direct this cruelty against ourselves. That’s when illnesses and psychoses arise. What we sought to avoid in combat – disappointment and defeat – come upon us because of our cowardice.
And one day, the dead, spoiled dreams make it difficult to breathe, and we actually seek death. It’s death that frees us from our certainties, from our work, and from that terrible peace of our Sunday afternoons
21. Dezember 2011

Mal ehrlich: Dieses System ist am Ende. Man hat alle Schlupflöcher entdeckt, schönreden kann man es nicht mehr. Eine kleine Menge an Menschen bereichert sich rücksichtslos, der Rest lebt in einem durch vermeintlichen Wohlstand vergoldeten Käfig. Dabei geht es den meisten Menschen gar nicht darum, “reich” zu sein. Sie wollen nur anständig behandelt werden und in Ruhe leben können. Großer Neid entsteht erst unter großen Missverhältnissen.
Der ganz üble Witz an dieser Sache ist jedoch dass es selbst innerhalb der maroden, kapitalistischen Marktwirtschaft halbwegs menschenwürdig funktionieren könnte:
Der Semco Effekt
Diese Menschen führen ein selbstbestimmtes Leben, der Betrieb kann jedoch im internationalen Wettbewerb mithalten. Leider schöpft der Chef dabei keine wahnwitzigen Boni ab – was wohl leider den einzigen Grund darstellt, warum man diese Unternehmensform nur im Kleide Semcos antrifft.
Die Argumentation von wegen “der Mensch ist schlecht und ein Egoist” zieht überhaupt nicht. Sonst würde man sich nicht in Verbünden wie Familien, Städten und Konzernen zusammenfinden. Es gibt nur wenige Leute, die wirklich bis ans Ende der Fahnenstange wollen. Meist unter persönlichem oder vererbetem Zwang, unterstelle ich Ihnen frei heraus. Eine narzisstische Störung hilft auch sehr. Wie sehr sich die Macht mittlerweile bündelt, bekommt man langsam auch in seriöse Zahlen verpackt, nicht unter Steinwürfen krakeelt, vorgelegt:
147 Unternehmen kontrollieren die Welt
Die unkontrollierte Marktwirtschaft begünstigt das schalten und walten egozentrischer Arschlöcher Personen, was im Umkehrschluss jedoch nicht bedeutet, dass alle Menschen so sind. Es wird nur gerne so dargestellt. Bevorzugt von jenen, die an der Spitze sitzen, und weiterhin Macht ausüben möchten. “Menschen wollen geführt werden”, die “Zügel nur nicht locker lassen” und “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”. Weil “Menschen sind Egoisten, die würden alles nehmen, wenn sie könnten”.
Es tut mir leid für Enttäuschung zu sorgen: Nein. Die wenigsten Menschen geben sich für so etwas her. Das seid nur “Ihr” – ganz allein.
Das Sahnehäubchen auf dem braunen Kuchen:
In den meisten Unternehmen regiert nicht die Wirtschaftlichkeit oder die Effizienz, sondern die Willkür. Ein Großteil des Wettbewerbs wird deshalb auch von einigen wenigen Unternehmen betrieben. Der Rest ist nicht einmal in der Lage, wirklich konkurrenzfähige Produkte, sei es in Form von Dienstleistungen oder im produzierenden Gewerbe, auf den Markt zu werfen – was die ganze Sache noch ein Stück tragischer macht. Jetzt kann man sich noch nicht einmal tolle Sachen von all dem Geld kaufen, weil es größtenteils nur Ramsch gibt.

Wie sollen auch brauchbare Dinge entstehen, wenn eine einzige Person sich einbildet, in allen Bereichen bescheid zu wissen und Dinge wie Mitarbeiter, Agenturen und Berater nur den verlängerten Arm im Sinne eines ferngesteuerten Ausführungsorganes darstellen?
Burnout, Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit. Das alles in einem der auf dem Papier “besten Länder der Welt”.
Wir verdienen Geld für Scheiße, die wir nicht brauchen. Wir haben keine Zeit mehr für die wichtigen Dinge, weil wir Geld verdienen “müssen”.
Wie offensichtlich muss es denn noch werden?
20. Dezember 2011
3. Dezember 2011

Also mal ehrlich: Ich war heute der männlichste männlich-Männermann überhaupt.
Ich habe:
- Ein Steak vertilgt
- Einen RS3 durch den Schwarzwald gescheucht
- Im Regen Sport getrieben
- Fußball geschaut
Jetzt gehe ich Bier trinken.
Yarr, Mateys! This is Sparta!
Fehlt nur noch ein Duell auf Leben und Tod und der Raub mehrerer Frauen.

Sätze. Menschen haben “ihre” Sätze. Ich sage auch immer dieselben Sätze oder Worte. Meine sind zB.:
- Na?!
- Moin
- Pass mal auf: … bla
- Siehste ma!
- WiMu, XXXX YYYYbedarf, Hallo?
- Ja, ist freigegeben
- Ein helles Augustiner bitte
- Probiers mal mit mehr Blau/Grün/Gelb/Rot/Schattierungen/…
- Was ess ich bloß?
- Ich geh mich jetz prügeln
Ich wäre für neue Sätze.
In Zukunft wünsche ich mir folgende:
- Danke! Danke! Jaaa, Dankeee! Ihr wart super!
- Ich danke meiner Familie, meinen Freunden, …
- Noch 17 Parsec zum Zielplaneten
- Demut, meine Freunde!
- Ihr habt noch 10 Sekunden
- Zieh die Kiste hoch, ich häng dran!
- Was? schon wieder gewonnen?
- Ja, heute bitte auch die Kopfmassage
- Computer: Minze Cassis, heiß, zwei Würfel Zucker
- Ich mach nur meinen Job, Madam
//edit:
Ich erhöhe um:
- Los, reite mit mir!
- Ihr habt 3 Sekunden um eure Seite zu wählen
- Nein, das ist Kolibrizungenleder
- Siehst du diese Mandel dort auf seinem Kopf?
- Nicht schießen, hier sind die Diamanten!