4. September 2010

Space and time

Category: Grübelei — WiMu @ 13:22

“If our friendship depends on things like space and time, then when we
finally overcome space and time, we’ve destroyed our own brotherhood!

But overcome space, and all we have left is Here. Overcome time, and
all we have left is Now. And in the middle of Here and Now, don’t you
think that we might see each other once or twice?”

— from Jonathan Livingston Seagull

17. August 2010

Alltägliche Gedanken

Category: Grübelei — WiMu @ 14:17

Wie erkennt man das Alltagsverhalten anderer Personen, ohne mit ihnen den Alltag zu verbringen?

19. Januar 2010

Wieder mal übers “komische Völkchen”

Category: Grübelei — WiMu @ 17:29

Wir bomben uns die Köpfe ein, wir beklauen und hintergehen uns, wir nehmen uns aus bis aufs Hemd. Auf der anderen Seite helfen wir einander und rücken zusammen, wenn es uns am dreckigsten erwischt. So wie in diesem Falle auf Haiti. Ein Milliardenschweres Wiederaufbauprogramm wird sicherlich gestartet werden und die internationale Gemeinschaft hilft dem Land wieder auf die Beine. Nun, so glorreich wird es sicher nicht sein, Haiti kam lange nicht selber klar – aber helfen wird es.

Was auch wieder Ernüchterung bringt: Alles High-Tech half den Verschütteten in den Luftblasen nicht. Erst Tage bzw. eine Woche später kamen Hilfskräfte in den Orten außerhalb der Hauptstadt an. Da waren die Überlebenden schon längst jämmerlich in ihren Luftblasen verreckt. Dann lieber gleich vom Dach erschlagen werden. Hilfskräfte beschweren sich über mangelnde Organisation, es hätten deutlich mehr Leben gerettet werden können. Man sieht also, dass eine bessere Organisation von Nöten ist, eventuell eine Dachorganisation auf internationaler Ebene, welche im Fall der Fälle schnell und effizient Hilfskräfte an Ort und Stelle bringen kann bzw. die Koordinationshoheit besitzt.

Ich frage mich gerade, warum es so etwas nicht bereits gibt … oder eventuell gibt es sowas ja schon, nur sehr erfolglos?

22. Oktober 2009

Seltsame Welt

Category: Grübelei — WiMu @ 03:03

Menschen beschweren sich über angeblich schlechte Schauspielkunst, dabei fällt ihnen nicht auf, dass die Schauspieler nicht die Realität falsch darstellen, sondern sie selbst sich wie gekünstelte Schauspieler benehmen.

hm … =/

20. Oktober 2009

Viel zu spät

Category: Grübelei — WiMu @ 03:44

es ist.

Hm. Mein armer Kopf. Er tut wieder seltsame Dinge.

Gerade noch ewig mit der H. gelabert, das tat gut und bringt mich wieder ein wenig weiter. Es ist schon eine kleine, nette Teletubby-Insel, auf der wir hier in Deutschland leben. Sogar die kaputtesten Menschen haben es hier noch besser, als in 90% vom Rest der Welt. Das ist wahrscheinlich noch optimistisch.
Nun bin ich wieder ein wenig glücklicher darüber, wie ich lebe, und ein kleines Stück sicherer über die Richtung, die ich einschlagen werde. Aber da habe ich ja noch ein wenig Zeit dazu … jetzt muss das Frauli erstmal das Ref machen und ich eine kleine Firma endgültig auf die Beine stellen. Oder eher meinen Teil dazu beitragen, wir sind ja nun schon fast 7 Leute und jeder Einzelne ist wichtig.

Nun mal probieren zu pennen. Morgen viel zu tun …

7. Oktober 2009

Georg Christoph Lichtenberg

Category: Grübelei — WiMu @ 20:02

‘Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen’

wie wahr

18. September 2009

Sternkram

Category: Grübelei — WiMu @ 09:42

Im Umgang mit anderen Menschen sind sie sehr einfühlsam und können sich in deren jeweilige Situation gut hineinversetzen. Schell lassen sie sich beeindrucken. Alles berührt sie und betrifft sie persönlich. Diese Empfindungen können sie mit ihrer kreativen Ader verarbeiten und so etwas Neues schaffen.

Doch dadurch, dass Krebs Aszendenten sich schlecht gegen Einflüsse jeglicher Art wehren und abgrenzen können, ist er auch leicht verletzbar. Er reagiert dann mit Rückzug und Flucht, stellt sich schnell in Frage und neigt zum Zweifeln und Grübeln.

Fühlt er sich bedrängt, kann er schnell die Fassung verlieren und emotional sehr stark reagieren. Manchmal gilt der Krebs Aszendent deshalb auch als launisch.
Manchmal leiden sie auch unter Zukunftsangst und haben einen ausgeprägten Sinn für Nostalgie.

Je mehr Lebenserfahrungen Menschen mit dem Aszendenten Krebs machen, desto besser lernen sie, nicht alle Widrigkeiten des Lebens gefühlsmäßig so nah an sie heran kommen lassen und sich in alles und jeden hinein zu fühlen. Den Weg dorthin zeigt ihnen ihr Deszendent Steinbock.

Bäh.

Warum muss der Scheiß immer so stimmen?
Einreden kann ich es mir auch nicht, ich interessiere mich kaum für sowas – im Normalfall.

23. August 2009

Ins Auto gestiegen …

Category: Grübelei,Holy Shit!! oO — WiMu @ 23:49

… und es roch ganz kurz und intensiv nach dem Polsterreiniger, den ich vor 5 Jahren immer verwendet habe. Und zack, ballert eine Flut von Erinnerungen durch die Birne, Gute und Schlechte. Eher ein fader Nachgeschmack gerade. Aber mal die andere Seite: zu dieser Zeit plante ich noch einen größeren Turbolader einzubauen, hab mit T.K. GT2 gespielt, bin Nachts mit Bier und Freunden am Brunnen von C. gesessen, war im sonnigen Urlaub … und habe notgedrungen mit einer analogen Spiegelreflex zu nachtschlafender Zeit Schilder für FH-Projekte fotografiert. Somit besiege ich nun mein Gehirn und lasse lieber einen netten Geschmack hervorlugen. =)

Jetzt esse ich eine Pizza, schaue männlich Auto-Tests auf Youtube an (werde ja nächstes Jahr unsäglich reich sein) und schlafe dann. Morgen früh einkaufen, dann das Graphics Tablet am Mac zum Laufen bekommen. Meine momentanen Ziele sind also weit unter Ferrari gesteckt. ;)

19. August 2009

Staying sane?

Category: Grübelei,wtf? — WiMu @ 12:29

Man selbst und  Leute um einen herum, egal ob Freunde, Bekannte, Fremde oder oder oder tun das gesamte Leben lang seltsame Dinge. Sie saufen/rauchen sich in den Tod und ignorieren jeglichen Hinweis und jede Hilfe. Man zieht um obwohl man weiß, dass man vor sich selbst nie fliehen kann. Sie fangen an Anderen Menschen zu erzählen, wie sie leben sollen … merken dabei jedoch nicht wie selbstzentriert und oft selbsttherapeutisch und deswegen wenig hilfreich das Ganze doch ist. Andere ändern sich von heute auf nachher einfach so, mal gut mal, mal schlecht … Und genau in diesem Moment (also jetzt beim Schreiben) denke ich mir: Scheiße! Auch das ist nur der Eindruck der Welt, die ich mit meinen Sinnen aufnehme und die mein kleines Hirn verarbeitet. Da kommt eine völlig subjektive Pampfe raus, die mit Sicherheit noch viel subjektiver ist, als wir es glauben oder uns eingestehen wollen. Dabei versucht man doch so sehr möglichtst objektiv zu sein.

Nun frage ich mich langsam wirklich, ob es generell unmöglich ist, auf diesem Planeten bis … sagen wir zum mittleren Alter (Nein, beste Frau, da bin ich noch nicht *witz verbau*) noch bei Sinnen zu sein? Eine Idee wäre es völlig ignorant zu sein und nichts an sich hin zu lassen und nur für sich selbst zu leben. Das ist aber auch keine Lösung, denn dann sperrt man sich selbst ein und ist nur noch “anwesend”, aber nicht mehr Teil des Geschehens. Was anderes fällt mir nicht ein. Also bin ich glaube ich dazu verdammt irgendwann den Überblick zu verlieren und total irre zu werden. Ich glaube es fängt schon  an … *blblblbl* … oder es ist bereits geschehen. Man merkt es bestimmt meist nicht.

Sonstiges vom Tage:

Jetzt gehe ich mal was essen. Habe meinen Wurstsalat die ganze Nacht und den halben Tag ziehen lassen. Mjarm! Der wird jetzt hammergeil schmecken – OBJEKTIV, damit das klar ist. Ich mache nämlich den Allerbesten überhaupt. Dann kommen noch die Postkarten dran, da muss ich heute ein paar machen. Weiterhin hatten wir eine gute Idee für einen Viral Marketing Film für die DuRöhre. Wenn man keine Kohle hat, dann macht man aus der Not eine Tugend: Das Konzept kann gar nicht low-budget genug sein, sonst wirkt es nicht. ;)

2. Juli 2009

Bezüglich Social Media

Category: Achso...,Grübelei,Medien,teh interweb — WiMu @ 05:00

Ich habe doch vor einigen Wochen mal nachgefragt, was die ganze Sache mit Twitter etc. so auf sich hat. Mittlerweile habe ich mich ausgiebig mit der Thematik beschäftigt und, ich glaube, ein paar Einsichten gewonnen:

Es ist wirklich abgefahren, wie sich die Netzkultur verändert und somit auch unsere Reallife-Kultur. Oh by the way: Ich wage zu behaupten, dass letzteres Begriff in 20 Jahren als “lustige Übergangsphrase” belächelt werden wird. Das “echte Leben” vermischt sich immer unmittelbarer mit Onlineaktivitäten. Die Grenzen verschwinden oder werden sehr schwammig mit der Zeit. Wenn man es genau nimmt, bin ich 24/7 Online, ohne es selbst bemerkt zu haben, denn mein iPhone ist immer mit dem Netz verbunden. Seit November trage ich es mit mir herum, mittlerweile kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, mal nicht schnell meine RSS-Newsfeed lesen zu können. Oder mal eben auf Wikipedia was nachschlagen. Oder per Email nicht erreichbar zu sein, denn SMS ist archaisch und kostet viel Oiro für wenig Gegenwert.

Aber zurück zur Informationsgesellschaft. Mittlerweise ist es nicht mehr das Problem an Infos zu kommen, das Problem besteht er darin, die Informationen zu filtern. Das “Shit in, shit out” Prinzip konnte leider (oder zum Glück) auch das gottgegebene Internet nicht aushebeln. Es gibt schätzungsweise 200 RSS-Feeds, die ich gerne lesen würde. Dazu kommen noch einige Websites, ein paar Zeitungen und es soll sogar vorkommen, dass alles Schaltjahr mal im Fernsehen (wie bedient man das noch gleich?) etwas interessantes von Statten geht. Ich wurde im 8ten Lebensjahr zum ersten mal mit einem Rechner konfrontiert (was mich sehr freute), fand die Einführung schnurloser Telefone super, besaß einen Pager (nicht so einen Nummernschrott, sondern man konnte mir Nachrichten schicken, die man einem Callcenter mitteilte) und mit 15 das erste Handy. Kommunikation war also schon immer gern gesehen und erwünscht.

Die Geschwindigkeit zog aber noch weiter an und heute tue ich mich selbst schon schwer mit der Filterung, obwohl mein Studium mich eigentlich auf eben jenes getrimmt hat. Nun stellt sich die Frage: Wie denkt und tickt die Generation, die mit dieser brachialen Informations- und Kommunikationsleistung aufgewachsen ist? Das sind 4-5 Jahre Differenz die, je nach Person, einen gewaltigen Unterschied machen können. Ich finde es schon fast unverschämt, wenn ich jemandem keine Email schreiben kann. Undenkbar, da ist man vom technischen Stand sofort an eine Höhle voller Neandertaler und die Entdeckung des Feuers erinnert.

Im Moment entwickeln sich soziale Netze in drei Richtungen: die Erste läuft in Richtung Selbstdarstellung und Kontaktnetzwerke (StudiVZ, Facebook), die Zweite zieht Richtung basisdemokratischer Newsportale (Yigg) und die Dritte ist eine Mixtur aus allem (Kommerzielle und private Twitter-Feeds). Mir fällt, so nebenher, gerade auf, dass es immer noch nicht zufriedenstellend möglich ist, einen Blocksatz online darzustellen. Wer Ironie findet darf sich ein Osterei anmalen.

Um den Einstieg aufzugreifen: Twitter macht deutlich mehr Sinn, als ich jemals dachte. Zuerst enstand der Eindruck, als ob einfach nur ein weiterer Kanal für geistigen Dünnpfiff, wie z.B. Blogs (*hust*), entstanden wäre, mit dem ich nun endlich meinen (hoffentlich) Horden von Followern mitteilen kann, dass ich gerade eine Gurke gegessen habe oder ordentlich scheißen war. Interessanterweise, oder eher logischerweise, kann jede Technik auf zweierlei Art eingesetzt werden: während der eine User nur nutzlose Gülle twittert, sorgt die Technologie dafür, dass wichtige Nachrichten aus Krisenherden eintreffen, ohne jegliche Filter, trotz Presseblockaden. Weiterhin ist es nicht Personengebunden. Eine Livefeed für eine Zeitung? Kein Problem. Oder ein WG-Feed (was geht heute Abend in N61, wäre ne Idee *g*), auch kein Aufwand. Weiterhin wäre es z.B. eine Idee, dass eine Kneipe einen eigenen Feed hat. Ich würde ihn abbonieren, wenn es ihn für meine Lieblingswohnzimmer in der Umgebung geben würde. Praktische Sache. Wäre da nicht das angesprochene Problem mit der Filterung. Wie soll ich denn 20 RSS feeds und 50 Follows noch irgendwie gerecht werden? Da bin ich ja den halben Tag mit beschäftigt und werde von Infos erschlagen, wie soll man denn da noch irgendwas arbeiten? Entweder habe ich sie noch nicht gefunden, oder der nächste Schritt werden neue Filtermechanismen.

Ich fühle mich nämlich unterinformiert.