8. September 2010

Gasse

Category: Das Leben — WiMu @ 14:07

Unsere kleine, hohe Gasse ist ohnehin schon ein Lärmkatalysator erster Güte. Aber heute früh haben sich, ich bin mir sicher aus reiner Bosheit, ein Möbellaster, ein mit Schaufeln und anderem Kram beladener Baulaster und 10 Minuten später ein Bagger im Schneckentempo, unter lautem Dirigations-Geschrei durch die Gasse gequetscht.

Da muss man sich nach 6 Monaten auswärts im beschaulichen Schwabenkäfflein auch erstmal wieder dran gewöhnen.

Und jetzt kommt die Kehrmaschine gerade.

24. August 2010

Schrank

Category: Das Leben — WiMu @ 13:11

Schrank aufbauen, Schrank wieder abbauen. Decke umdrehen, wieder zusammenbauen. Schraubenzieher weg. Auch nach dem Aufräumen. Einfach verschwunden. Phasenverschiebung? Warpfelddissonanz? Spock? Chief O´Brian? o_O

Ansonsten hat der Hörr Medizinmann festgestellt, dass ich wohl ne Schwermetallvergiftung habe und bemüht nun das Labor um weitere Infos. Mal sehen – könnte ne Erklärung für meine ganzen scheiß Allergien sein. Eine weitere. =/

Jo mei …

16. August 2010

Strange Times

Category: Das Leben — WiMu @ 02:03

are here o_O

8. August 2010

inside outside, upside downside

Category: Das Leben — WiMu @ 12:02

So, nun komme ich mal wieder zu einem Eintrag. Wie friedlich man sich trennen kann … Ich hätte das vorher nie geglaubt, aber es scheint zu gehen. *seufz* An ein paar Ecken muss zwar noch gekehrt werden, aber im großen und ganzen war meine Angst, dass man kein freundschaftliches Verhältnis halten kann (aus welchem Grund auch immer), zum Glück unberechtigt. =)

Was leider doch runterzieht ist das Gefühl alleine zu sein und wieder “von vorne” anfangen zu müssen. Ich bin so schlecht im alleine sein … liegt wohl irgendwie in meiner Natur verbuddelt.

Naja, nun heißt es sich an die schönen Sachen erinnern, die schlechten nicht vergessen und daraus lernen und … weiter geht´s.

Grillen gestern war super, es waren dann doch noch mehr da als erst angekündigt. =) Viel gefressen, geredet und gelacht – hoffentlich maulen die Nachbarn nicht noch mit Verzögerung. ;)

30. Juli 2010

Die with your boots on

Category: Das Leben — WiMu @ 21:58

Alles verpackt. Die Küche fehlt noch, da sind die Kisten ausgegangen. Das ist aber fix gemacht dann. Die fleißigen Bienlein werden mir mit großer Freude und Lobgesang (*zwing*) am Montag helfen, alles schnell über die Bühne zu bringen.

28. Juli 2010

Nette WG gefunden

Category: Das Leben — WiMu @ 01:45

in die ich sofort einziehen könnte. Drückt mir die Daumen, dass die Jungs mich mehr mögen, als die anderen Bewerber. Das wärs …

25. Juli 2010

Lest we forget Nr.28

Category: Das Leben — WiMu @ 16:57

Peter Murphy – cuts you up

Move the heart, switch the pace,
look for what seems out of place

It´s okay, it goes this way,
the line is thin, it twists away,
cuts you up and spits you out,
keeps you walking but never shout

4. Juli 2010

Traurig sein

Category: Das Leben — WiMu @ 13:19

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: “Wer bist du?”

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf.
“Ich? Ich bin die Traurigkeit”, flüstere die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war.

“Ach, die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

“Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit mißtrauisch.
“Natürlich kenne ich dich! Immer wieder eimal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.”

“Ja, aber …”, argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?”

“Warum sollte ich vor die davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?”

“Ich … ich bin traurig”, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. “Traurig bist du also”, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. “Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.”

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

“Ach, weißt du”, begann sie zögernd und äußerst verwundert, “es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.”

Die Traurigkeit schluckte schwer. “Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter.

Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen.

Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.”

“Oh ja”, bestätigte die alte Frau, “solche Menschen sind mir schon oft begegnet.
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. “Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen.

Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut.

Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.

Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.”

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

“Weine nur, Traurigkeit”, flüstere sie liebevoll, “ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.”

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: “Aber … aber – wer bist eigentlich du?”

“Ich?” sagte die kleine, alte Frau schmunzeln, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. “Ich bin die Hoffnung.”

9. Juni 2010

Wahr …

Category: Das Leben — WiMu @ 12:32

“In order to succeed and find true happiness, you have to give up all hope for a better past.”
(Robert Holden)

Klingt verdammt wahr, aber brennt ein wenig in der Brust. Glaube der reiht sich in meine Top 5 ein.

30. Mai 2010

(Fast) die letzte Kiste ausgepackt

Category: Das Leben — WiMu @ 17:28

Nach … 3 Monaten?
Und was ich alles rausgeworfen habe … *stopf*