Freitag beim Umzug geholfen, Erkältung ignoriert, Abends nach VS gefahren. Nachts Schüttelfrost, Fieber, Blasenentzündung. Dankeschön. Also am Samstag nicht nach Zürich, sondern zum Vater gefahren und um Medikation gefleht. Nun voller Antibiotika “Zwangsbesuch” bei den Eltern, auch nicht übel. ;)
Netterweise durfte ich aber vor der Abfahrt noch mein Auto ausgraben, da es des Nachts wie Irre geschneit hatte. Also unter Zeitdruck (“um halb Eins schließen die Apotheken!”) gefühlte 8 Quadratkilometer Einfahrt geschippt, welche auch noch um die Ecke ging. Impressionen:
Ich hab jedesmal eine Schneemauer vor der Karre aufgebaut und bin dann steckengeblieben, keine Chance ohne Schippen rauszukommen. Was eine Gülle. Fix und fertig dann nach 1,5 Stunden fahrt beim Onkel Doktor angekommen. Der sorgte dafür, dass es mir innerhalb Stunden besser ging, allerdings habe ich den netten Abschlussfeier-Abend verpasst bei der J., an dem wirklich ALLE da waren, von weit und fern. =(
siehe unten.
Heute geht´s wieder deutlich besser, mal sehen, vielleicht wage ich heute Abend oder morgen im Laufe des Tages die Heimfahrt. Tendenziell aber eher morgen, glaube das geht sonst nicht gut.
Fingerstyle Champion aus Kanada. Schreibt total schöne Melodien und hats *pervers* drauf. Der Style ist btw absicht, einfach mal die anderen Videos ansehen. *würg* ^^ guter Mann.
Anhand von Routen. Wow. Das sieht echt abgefahren aus. Zu sehen in diesem Wikipedia Artikel.
Das sind alles Server oder ähnliches … da merkt man erstmal, was für ein gewaltiges Konstrukt diese Errungenschaft eigentlich ist.
Wir bomben uns die Köpfe ein, wir beklauen und hintergehen uns, wir nehmen uns aus bis aufs Hemd. Auf der anderen Seite helfen wir einander und rücken zusammen, wenn es uns am dreckigsten erwischt. So wie in diesem Falle auf Haiti. Ein Milliardenschweres Wiederaufbauprogramm wird sicherlich gestartet werden und die internationale Gemeinschaft hilft dem Land wieder auf die Beine. Nun, so glorreich wird es sicher nicht sein, Haiti kam lange nicht selber klar – aber helfen wird es.
Was auch wieder Ernüchterung bringt: Alles High-Tech half den Verschütteten in den Luftblasen nicht. Erst Tage bzw. eine Woche später kamen Hilfskräfte in den Orten außerhalb der Hauptstadt an. Da waren die Überlebenden schon längst jämmerlich in ihren Luftblasen verreckt. Dann lieber gleich vom Dach erschlagen werden. Hilfskräfte beschweren sich über mangelnde Organisation, es hätten deutlich mehr Leben gerettet werden können. Man sieht also, dass eine bessere Organisation von Nöten ist, eventuell eine Dachorganisation auf internationaler Ebene, welche im Fall der Fälle schnell und effizient Hilfskräfte an Ort und Stelle bringen kann bzw. die Koordinationshoheit besitzt.
Ich frage mich gerade, warum es so etwas nicht bereits gibt … oder eventuell gibt es sowas ja schon, nur sehr erfolglos?
Gerade ein sehr gutes Gespräch mit dem vom Unglück geplagten Kriminologie-Bosnier gehabt, zufällig Online getroffen und Stunden nach geplanter Zeit ins Bett gekommen. Gute Nacht!